Ausgabe Dezember 2012

Titelthema: Schnittstellen-Magie
Laien muss es wie pure Magie vorkommen, wenn Adressen aus sozialen Netzwerken plötzlich in einer normalen Groupware auftauchen, wenn Ebay- oder Amazon-Verkäufer ohne Browser ihre Artikel managen, eine Intranet-Anwendung Reiserouten berechnet oder Python-Skripte Webdienste fernsteuern. Doch stets geht es mit rechten Dingen zu: mit APIs.
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Artikel
Neulich im Bundestag ging es, mal wieder, um Vorratsdatenspeicherung. Rund 64 000 Bürger hatten erreicht, dass sich der Petitionsausschuss mit der Frage auseinandersetzen muss, ob das anlasslose Speichern rechtswidrig ist. Warum die Debatte, mag man einwenden. Hatte das...
Außer den sichtbaren Websites findet im Web auch unauffällige Kommunikation statt: Über Webservices tauschen Programme Informationen aus, von Warenkatalogen bis hin zu Klatsch und Tratsch.
Die Groupwaresysteme Open-Xchange und Zarafa zapfen die APIs von Facebook, Twitter und Xing an und übernehmen deren Informationen in ihren Datenbestand. Damit das klappt, bedarf es einer eigenen Taktik für jeden Dienst – dennoch ist die Informationsausbeute manchmal ziemlich mager.
Gutgehende Onlineshops sind selten und das Ergebnis langer Arbeit. Wer gerade erst beginnt Waren zu verticken, tut gut daran, bei einem großen Shoppingportal unterzuschlüpfen. Über APIs lassen sich eigene Warenwirtschafts- oder Buchhaltungsprogramme anbinden.
Online-Kartendienste gehören zu den Standard-Accessoires von Anwendern, die Dienstreisen, Wanderungen und Ausflüge planen oder abrechnen. Dieser Artikel zeigt, wie Programmierer die Karten-APIs von Google und Open Streetmap in Javascript-Dateien einbinden, die der Webserver ausliefert.
Web-basierte Entwicklerwerkzeuge wie Bugzilla oder Github bieten ein Web-API, über das man sie mit eigenen Skripten abfragen und in bestimmten Grenzen auch fernsteuern kann.
Auch diesen Monat bekommen DELUG-Käufer wieder die doppelte Menge zum einfachen Preis. Auf zwei Seiten bringt die Silberscheibe exklusive Inhalte: Von der einen bootet Caine 3.0, von der anderen Ubuntu 12.04.1. Dazu gibt's API-Tools, eine virtuelle Maschine mit Owncloud und ein E-Book über...
Ein Whiteboard für Vortragsfolien, Textchat, Desktopsharing, Sprach- und Video-Übertragung gehören zu einem guten Konferenzsystem. Es eignet sich damit nicht nur für Firmenmeetings, sondern auch für Hochschulen, Seminar- und Fortbildungszentren. Diese Bitparade stellt...
Xc 1.0 Schlanke Sudo-Alternative Quelle: http://sourceforge.net/projects/execomm Lizenz: GPLv3 Alternativen: Sudo, Rootify Sudo ist das Tool der Wahl, um auf Linux-Systemen ein Programm mit den Rechten eines anderen Benutzers auszuführen. Die Möglichkeiten sind umfangreich...
Leichtgewichtige Projektmanagement-Methoden setzen sich offenbar auch in der Software-Entwicklung durch. Die Firma Arago stellte vor Kurzem die Webanwendung Rike unter eine Open-Source-Lizenz. Das Tool beruht auf dem Kanban-Prinzip und empfiehlt sich beim Planen von Programmierprojekten.
Jenseits hysterisch zuckender Web-Emoticons eignen sich animierte Gif-Bildchen super zum Präsentieren von Tendenzen, die beispielsweise beim Systemmonitoring auffallen. Ebenfalls nicht für die Katz' ist es, den stürmischen Stream einer Webcam in Gifs zu verwandeln.
2003 als Security Infrastructure Monitor gestartet und jüngst in Version 4.0 freigegeben, ist OSSIM unter Open-Source-Werkzeugen fürs Security Information and Event Management (SIEM) eine beliebte Wahl. Vergleichsweise günstig, leisten sich aber sowohl die freie als auch die kommerzielle Version...
Mancher, der die Verwaltung seiner Unix-, Linux- oder Windows-Systeme gerne einem Tool für automatisiertes Konfigurationsmanagement überlässt, greift zu Cfengine. Auf vielfachen Wunsch erbt die neue Version 3.4.0 auch ein Feature der kommerziellen Version: Posix-ACLs unter Unix, Linux und Windows.
In den Taschen der Mitmenschen stecken allerhand mobile Geräte und Betriebssysteme. Das erste vorgestellte Buch möchte mit HTML 5 Apps schreiben, die überall dort laufen. Der zweite Titel bringt mit Python und den passenden Bibliotheken dem Computer das Sehen bei.
Aggressiver will Suse-CEO Nils Brauckmann die Firma machen: Nicht mehr nur der schweigende Gecko soll sie sein, sondern auch mal wie ein Hund bellen und beißen. Auch die Enterprise-Konferenz Susecon anlässlich des 20. Geburtstags soll der Attachmate-Tochter auf den amerikanischen Markt helfen.
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